Blogeinträge (themensortiert)

Thema: dies und das

Grippeimpfung nur bedingt sinnvoll

Mehr darüber hier

Es gibt aber vorbeugende Hilfe bei homöopathischen Mitteln! Echinacea zum Beispiel. Regelmäßig vorbeugend genommen hift das! Oder zu Beginn der Grippe Camphora Rubini D1, wenn bei der grippalen Erkrankung nicht Hitze, sondern Kältegefühl auftritt.

Nickname 30.10.2006, 00.54 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Über Berufe und einen davon speziell

Meine Nichte ist nun leider wieder abgereist, es war sehr schön mit ihr und ihrem Gefährten.
Sie erzählte mir in den letzten Tagen viel von ihrer Ausbildung und dem zukünftigen Beruf.

Normalerweise, wenn man von einer Berufsgruppe hört denkt man meist in vorgefertigten Kategorien:

Die sind so und so, sonst wären sie nicht geworden...
Wurden durch ihren Beruf zu...
Haben diese und jene Eigenart...
Schätzt man, hat Respekt und ordnet sich automatisch unter...
Lehnt man ab, fürchtet sie vielleicht, oder verachtet sogar heimlich...
Bewundert man, beneidet sie und vermutet Privilegien...

Aber selten denkt man genauer nach.

Meine Nichte wird nach zehnjähriger Ausbildung und nachdem sie viele Ausleseverfahren überstanden hat demnächst ihre Richteramtsprüfung machen. Ich ahnte nicht, wie schwer das ist. Auch in ihrer Ausbildung gibt es einen Turnus durch alle Abteilungen, wie bei den Ärzten. Dort musste sie, wie auch bei den Ärzten, schon eine gewisse Verantwortung übernehmen. Für die Prüfung muss sie zum wandelnden Gesetzbuch werden, alles wissen, aber das ist bei der Menge an Gesetzen fast unmöglich. Aber nicht nur das, Urteile richtig aufgebaut in ein Diktaphon diktieren muss sie können und komplizierte Fälle lösen natürlich sowieso.

Als Richteramtsanwärterin wohnt sie zur Zeit sogar im Gericht und kann von einer 40-Stundenwoche nur träumen. Trotzdem muss sie lernen, lernen, lernen.

Ich hoffe, sie steht es ohne Burnout durch!

Auch darüber, wie es Richtern in verschiedenen Belangen geht erfuhr ich einiges, und dass sie gar nicht so viel verdienen wie man glaubt.

Ich hatte Vorurteile gegenüber Richtern, nun sind sie kleiner geworden.

Nickname 29.10.2006, 18.40 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Wie man konnte nur so bauen?

...fragte die Serbin, die ich mir heute zu Hilfe geholt hatte. Und: "frieher waren Leute nix so schlau wie heite!" "Aber nein," antwortete ich ihr, "vor 100 Jahren war die Treppe noch außen am Haus, das hier ist ein billig gemachter Anbau aus den Fünfzigerjahren" Sie meinte das rechte, schwer zu erreichende Fenster:

stiege_fenster.jpg

Wenn man es putzen will, muss man sich auf den schmalen Sims zwischen den beiden Scheiben stellen. Außen und innen ein lebensgefährlicher Abgrund. Ich wollte ihr verbieten, dieses Fenster zu putzen. Zu gefährlich. Vor zwei Jahren war ich dabei abgestürzt und die ganze Stiege hinunter gekollert. Gott sei Dank war ich nicht allein im Haus! Wie durch ein Wunder hatte ich nur Prellungen erlitten, manche aber so schlimm, dass ich den ganzen August einen Gips am Arm tragen musste. Seitdem hatte ich das Fenster nur kosmetisch geputzt. Die Angst saß noch im Nacken. Endlich wollte ich es nun tun. Sie sollte nur anwesend sein und mich stützen. Aber nichts zu machen, sie nahm mir die Arbeit ab und ich hielt sie am Gürtel fest.

So nett von ihr! Dabei hat sie gerade sehr große Sorgen. Die Vermieterin wirft sie binnen 3 Wochen aus der Wohnung, obwohl das illegal ist. Schaltet ihr den Strom weg, obwohl sie die Miete bezahlt hat. Sperrt sie aus!! Und bezahlt 16 private Arbeitsstunden des Ehemannes einfach nicht. Mit Ausländern kann man es ja machen.
Die Frau wohnte mit ihrem Mann 15 Jahre in der Wohnung ohne Mitvertrag (=unbefristet nach dem Gesetz) und hatte so einiges investiert. Auch das bezahlt die Vermieterin nicht. Eine Frau Magister von der Handelskammer. Ausgerechnet!
Ich habe für diese Serbin bei meiner Nichte juristische Auskünfte eingeholt und im Amtsdeutsch etwas aufgesetzt. Sie soll sagen können, sie hätte eine Juristin gefragt. Ein Schuss vor den Bug, mehr nicht, sie zieht ja eh aus. Owohl sie gesetzlich geschützt wäre. "Was sollen wir machen, wir sind Ausländer, deshalb diese Leute sind schlecht zu uns" Aber ich beschwor sie, wenigstens das Geld für die Arbeit und die Investitionen einzufordern. Deswegen gab ich ihr ein Schreiben als Druckmittel mit.

Nickname 21.10.2006, 22.04 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Lachen im Laubwald

Gehst du zum Lachen eher in den Keller oder doch lieber in den Wald?

Besser doch in den Keller, denn das ist eher zum Weinen.

Nickname 18.10.2006, 00.14 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Nickname 17.10.2006, 04.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wie das Leben so spielt

Eine Bauerntochter ist sehr musikalisch. Sie erfüllt ihren Traum und wird Musiklehrerin, heiratet, es wird ein Haus gleich neben dem uralten kleinen Hof gebaut, zwei Kinder werden bald geboren, auf welche die Eltern zu Recht stolz sein können. Das Leben ist schön.....

Doch dann bekommt die Frau Krebs. Der Mann macht trotzdem seine vielen Reisen, aber sie kämpft sich, oft alleine gelassen, tapfer durch ihr schweres Leiden und wird auch wieder gesund.
Der Vater stirbt und sie erbt den kleinen Hof. Während ihre Schwester sich an einem einfacheren Erbe in Form von einigen Baugründen erfreuen darf, muss sie nun neben ihrem Beruf die ganze Verantwortung für die Mutter und die Landwirtschaft übernehmen. Zugleich verlässt der Mann sie wegen einer Jüngeren und zieht nach Spanien.

Die Scheidung katapultiert sie nun in schwere finanzielle Nöte. Denn sie behält natürlich das Haus auf dem Grund des Anwesens ihrer Eltern und das kostet!

Ein schweres Leben hat begonnen, der Vater Staat macht es dem, der nebenberuflich einen Hof übernimmt nicht leicht. Sie hat keine Wahl, sie muss nach dem Gesetz fünf Jahre lang einen Teil der Felder bewirtschaften, sonst fällt sie um die überlebensnotwendige staatliche Förderung um. Ohne die könnte sie in den Privatkonkurs schlittern. Auch Pächter muss sie finden. Das alles übersteigt ihre Kräfte.
Der andere Bauer im Dorf verhält sich miserabel. Er war einer der Pächter, streift unrechmäßig eine EU-Förderung ein, die ihr zustehen würde und macht ihr zusätzlich unfreundlich Schwierigkeiten. Ein Gewittersturm hatte viele Bäume in ihrem Wald umgeworfen, ein nicht sehr großer Schaden entstand an einer seiner Hütten und an einem Fussballtor, vermutlich lastet er ihr, nicht von ihrem Wald verursachte Schäden noch zusätzlich an. Einen Anwalt kann sie sich trotz ihres Lehramts in der höheren Schule nicht leisten. Beide Kinder studieren inzwischen außerdem und das kostet!

Es blieb nur, Bäume schlägern zu lassen, um halbwegs über die Runden zu kommen.

Im Wald sieht es nun aus wie nach einem Bombenangriff. Äste und Zweige überall wohin das Auge blickt.

Mit zwei weiteren Freunden haben wir heute Holz gesammelt, Scheiter auf einen Anhänger geladen und dann im Hof geschlichtet. Aber diese halbtägige Arbeit ist nur wie ein Tropfen auf dem heißen Stein. Man sieht im Wald nicht einmal, dass gearbeitet wurde. Sogar die 85-jährige abgearbeitete Mutter half mit und es tat weh zu sehen, wie sie die schweren Äste schleppte.

Die Auswegslosigkeit und die Aussicht auf noch vier weitere schlimme Jahre raubt meiner Freundin den Schlaf.

Nickname 10.10.2006, 21.38 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Beliebtes Ausflugsziel mit Geschichte

Nördlich von Klagenfurt (Kärnten) findet man ein sehr beliebtes Ausflugsziel, den 1060 m hohen Magdalensberg. Dorthin entführte ich gestern meine bayerischen Gäste.

magdalensb1.jpg



In der spätgotischen Wallfahrtskirche auf dem Gipfel findet man einen schönen schlichten Flügelaltar aus dem Jahr 1502.....

magdalensb2.jpg


... und gestern fand man auch Vodia. :-)

Vor der Kirche sieht es seit zwei Wochen so aus:

magdalensb3.jpg


Man fand bei Umbauarbeiten uraltes Mauerwerk, aber das verwunderte niemanden.

Der Magdalensberg ist Zentrum einer der bedeutendsten archäologischen Ausgrabungsstätten Österreichs, auf ihm findet man vorrömische Befestigungsanlagen und ein Heiligtum auf dem Gipfel. Die Magdalensberg-Siedlung ist eine Bergstadt von rund 3 km2 Ausdehnung und stammt aus spätkeltischer und frührömischer Zeit. Sie war das norische Handelszentrum. 50 Jahre n. Chr. wurde die Stadt am Berg aufgegeben, weil das Leben dort zu beschwerlich war und man erbaute unterhalb des Berges die Stadt Virunum -> Stadtplan
Für Interessierte eine auch für Kinder sehr gut gemachte Webseite:
Es war einmal

Zurück zum gestrigen Ausflug. Wir waren natürlich nicht allein:

magdalensb4.jpg

Ist aber auch zu schön, diese Aussicht, besonders im Herbst!

Einer sagte mir, er hätte gerne Aussichten. Wie man sieht... *sfg*

magdalensb_vonry.jpg

Ich nenne ihn Vonry, die andere Hälfte von Vodia. *g*

Nickname 09.10.2006, 23.51 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Beutestück Nr. 5

vodia081006.jpg

Vodia als Burgfräulein. *g*

Warum Nr. 5? Deshalb! :-) Und deshalb! :-)
Schön war´s Vodia und Vonry! Danke für euren lieben Besuch!

Nickname 08.10.2006, 20.57 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

hm

Gedanken sind nicht stets parat,
man schreibt auch, wenn man keine hat.
Wilhelm Busch, (1832 - 1908)

Da ich gerade keine relevanten Gedanken habe, schreibsle ich halt dies hier her. friendly.gif

Es wäre wieder mal Zeit für Lustiges...hm warten.gif

Aber ich hätte Lust auf ganz was Freches!! Bitte, darf ich mal richtig pöse sein? Ausnahmsweise mal? Ich will mal ein Lausemädchen sein! Ich verspreche, ich gewöhne es mir nicht an, das Böse-Sein... *gg*

Nickname 02.10.2006, 23.55 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

feinfühlig

insekt_feinfuehlig.jpg

Leider habe ich keine Ahnung was das ist. Das Insekt ist klein, etwa so lang wie ein Daumennagel. Es saß in meiner Küche.

Nickname 22.09.2006, 14.49 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL